Presseberichte von "Opernschule Gelnhausen"


"Cinderella", Juni 1999

Die ehemalige Synagoge atmete wieder einmal Opernluft. Zauberhafte Märchen-Spieloper, niedlich, verspielt, lustig, romantisch und noch dazu praktisch als Opern - Geburtstag: Das Singspiel "Cinderella" von Bettina Weber wurde am Dienstag richtiggehend aus der Taufe gehoben, als erste komplette Opern-Inszenierung der Musikschule, und gleichzeitig erstes aufgeführtes Musiktheater-Stück der jungen Frankfurter Komponistin, die in Gelnhausen unterrichtet.

Grund für alle Freunde der heiteren Oper überhaupt und speziell des Amateur- Musiktheaters, zu kommen - und schließlich auch, da war sich das Publikum einig, sich für die gelungene Sache mit endlosem Applaus zu bedanken.

... und Sibylle Ringling zusätzlich zum übrigen Ensemble im Chor der Elfen und Hofdamen rundeten das hübsche Märchenbild ab.



"Der Geburtstag der Infantin", im Jahr 2002 / 2003

Der traurige Ausgang der Oper, in dem ein verkrüppelter Junge an gebrochenem Herzen stirbt, beinhaltet aber zugleich Lehrreiches, nämlich das eigene Verhalten gegenüber Benachteiligten zu überdenken.

Die feine Hofgesellschaft ist empört über den hässlichen, verdreckten Krüppel, den der Jäger als Geburtstagsgeschenk für die Infantin mitbringt. Die kann sich all der kostbaren Geschenke, der Spiele, der Belustigungen nicht mehr erfreuen, langweilt sich und jagt Gaukler, Zauberer, Musiker und Tänzer von dannen. Umso mehr erstaunt es die feine Gesellschaft, dass ausgerechnet dieser Abschaum Wesen die Gunst des verwöhnten Mädchens gewinnt. "Engendro", der nichts von seinem Äußerem weiß, singt und tanzt für die feinen Herrschaften, die teils angewiedert, teils amüsiert zuschauen. Als die Infantin, ehe sie den Saal mit der Gesellschaft verlässt, Engendro zum Spaß eine Rose zuwirft, glaubt der sich von der stolzen Schönheit geliebt.

Doch als der Alleingelassene sich zum ersten Mal in einem Spiegel sieht, ist er zutiefst erschüttert und bekennt:"Ich bin ein Ungeheuer." Verzweifelt fragt er sich, bevor er schließlich an gebrochenem Herzen stirbt, was ihm dieses Leben noch geben soll.

Ihren grausamen Untertanen, die das hilflose Wesen verabscheut haben, befiehlt die Infantin, dass diese künftig kein Herz mehr haben sollen.

Zusammen mit der musikalischen Bearbeitung, der Darstellungskunst der Mitwirkenden, und der abwechslungsreichen Bühnenfolge, war die Aufführung ein beeindruckendes, Gesamtkunstwerk.

Die Personen der Handlung waren ... Sibylle Ringling als Diener ... .



"Hexentanz", im Jahr 2004 / 2005

Hexentanz vor der Marienkirche Schlechte Akustik trübt Hörgenuss Gelnhausen (tmb). Zum "Hexentanz" hatte die Opernschule Gelnhausen zusammen mit den Rhein-Sieg-Kammersolisten vor die Marienkirche eingeladen. Den Akteuren gelang es trotz widriger Akustik, die Zuschauer mit ihrer Geschichte von Eifersucht, Neid und Intrigen zu fesseln. ... Die weiteren Darsteller: Markus Krause als Pater Johannes, Stefan Rupprecht als Büttel, Sonja Wagner-Ellger als Abelsche Trude, Sibylle Ringling als Katrine Göblerin, Carina Hanselmann, Sonja Legrand, Maryline Lenhard als Händler, Adriana Flöck Verena Jurinka-Krause und Stefan Pfützner als Dorfbewohner.



"Scheherazade - Nach Motiven aus 1001 Nacht", im Jahr 2006

Flair von 1001 Nacht bei Scheherazade
Akteure der Opernschule Gelnhausen beeindruckten ihr Publikum

Orientalische Pracht und die märchenhafte Atmosphäre von 1001 Nacht entfaltete die Inszenierung "Scheherazade" der Opernschule Gelnhausen unter der Leitung von Bettina Weber in der Stadthalle. Ein Bühnenbild wie aus einem orientalischem Palast, prächtige und fantasievolle Kostüme, mitreißender Gesang, einfühlsame Musik und überzeugende schauspielerische Leistungen verwoben sich zu einem eindrucksvollen und fesselnden Opernerlebnis für alle Sinne.

Darsteller
Sibylle Ringling (Haremsdamen)