Meine Geschichten


Kaffeeklatsch bei Johanna zu Hause

(c) von Sibylle Ringling

Die Uhr schlug acht. Johanna drehte sich noch einmal im warmen Bett um, schaute auf die Uhr und stand dann langsam und gähnend auf. Die junge Frau war nur in Strümpfe und Schlafanzug gekleidet und begab sich gleich darauf ins Bad. Nachdem sie sich geduscht hatte, ging sie in die Küche, wo ein leckeres Frühstück auf sie wartete. Es gab zwei Croissants mit Marmelade, Nutella und Honig. Dazu stand auf dem weißen Küchentisch eine große Tasse für Café au lait. Johanna bevorzugte gerne ein französisches Frühstück an einem Samstag morgen. Sie aß nun vergnügt ihr Frühstück auf und räumte dann den Tisch ab. Jedes Geschirr kam in die Spülmaschine und setzte sich auf das Sofa und las die Morgenzeitung. Danach rauchte sie eine Zigarette und dachte über den bevorstehenden Nachmittag nach. Heute wollen fünf Freundinnen von ihr kommen und sie wollten einen Mädels Nachmittag abhalten. Sie musste noch eine Torte und einen Kuchen backen.

Jetzt begibt Johanna sich wieder in ihr Schlafzimmer und zog sich für den Tag an. Sie wählte blue Jeans und eine weiße Bluse mit Volants. So angezogen begab sich Johanna in ihren Flur, wo ihre einfache, schwarze und schöne Jacke hing. Die Jacke reichte ihr bis zu ihrer Taille. Es war ein warmer Frühlingstag und Johanna war guter Laune, als sie sich in ihren silbergrauen VW Golf hinein setzte und zu dem LIDL fuhr, der bei ihr in der Nähe war. In dem Einkaufsladen besorgte Johanna sich Lebensmittel und Zutaten, wie sie sie zum Backen brauchte: Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter usw. Sie hatte eine lange Liste. Sie kaufte auch einen Tortenboden, den sie mit Birnen und Bananen belegen wollte. Sie freute sich sehr auf den Nachmittag. Sie war mit ihren besten Freundinnen zusammen und alle verstanden sich super. Wer wollte, konnte auch bis zum Abend bleiben, einen Film schauen und Pizza essen. Das macht Johanna immer so viel Spaß. Johanna ist dann ganz in ihrem Element.

Nachdem Johanna einkaufen war, setzte sie sich wieder in ihren silbergrauen Golf und fuhr zu sich nach Hause. Zu Hause stellte die junge Frau ihre Einkäufe auf den großen, weißen Küchentisch und ging wieder in ihr Schlafzimmer. Sie zog einen brombeerfarbenen Jogginghose an, einen schwarzes T-Shirt und einen brombeerfarbene Jacke, die sie mit dem Reißverschlus schließen konnte. Sie ließ die Jacke offen. Jetzt ist es 11:30 Uhr und Johanne bereitete sich ihr Mittagessen zu. Es gab bei ihr belegtes Baguette mit Salami, Käse, Salat, Tomate, Gewurzgurke und gekochtem Ei. Johanna aß zwei große Baguette Scheiben, denn sie war sehr schlank. Sie konnte das viele Essen verkraften.

Jetzt machte sich Johanna daran, die Schokoladen Torte zu backen. Sie rührte den Teig an und ließ den Teig in eine Kuchenform laufen. Dann schob Johanna die Kuchenform mit dem Teig in den vorgewärmten Backofen. Nun öffnete Johanna die Dose mit den Birnen und schälte ein paar Bananen. Mit den Birnenscheiben und den geschälten und geschnittenen Bananen bewaffnet, machte sich die junge Frau daran, den frischen Tortenboden zu belegen. Die Arbeit ging flott voran und Johanna war früher fertig, als gedacht. Sie kochte noch schnell zehn Tassen Kaffee, deckte den Tisch, mit Platzhalter und weißem Geschirr und freute sich sehr auf ihren bevorstehenden Besuch. Sie summte vergnügt dabei.

Es war 14:30 Uhr. Johanna ging wieder in ihr Schlafzimmer zu dem großen Kleiderschrank. Sie holte eine schwarze Stoffhose hervor und einen rosa farbenen, dünnen Pullover. Beides zog Johanna schnell an, ihre Freundinnen sollten bald kommen. Johanna ging noch schnell ins Badezimmer, schminkte sich, nahm Make-up und drehte sich eine Banane, die sie mit einer Spange hochsteckte. So zurecht gemacht, empfing Johanna ein paar Minuten ihre fünf Freundinnen, nachdem es einmal lang an der Tür geklingelt hatte.

Nachdem sich die Freundinnen mit Umarmungen begrüßt hatten, überreichte Tanja Johanna ein Geschenk: eine wunderschöne, weiße Orchidee, die an dem Stil schon viele Blüten trug. Johanna freute sich sehr über das Geschenk und stellte die schön blühenden Orchidee auf den braunen, flachen Wohnzimmertisch. Die Freundinnen zogen ihre dünnen Jacken aus und hängten sie an die Garderobe im Flur. Dann strömten sie in das Wohnzimmer und setzten sich an den runden Wohnzimmertisch. Johanna holte die selbstgebackene Schokoladentorte und den Tortenboden, sowie den heißen, frisch gekochten Kaffee. Johanna goß ihren Freundinnen großzügig Kaffee ein. Milch nahm sich jede selbst. Der Kuchen wurde angeschnitten. Jede Freundin bekam ein großes Stück vom Kuchen ab. Der Kuchen und der Kaffee schmeckten himmlich und jede Freundin aß ein Stück, während eine muntere Unterhaltung am Laufen war.

Verena war gerade dabei, von ihrem Freund zu erzählen. "Ich war neulich mit Stefan in der Stadt einkaufen und da waren wir Pizza essen. Ich hatte mir Pizza Hawaii bestellt. Stefan bekam Pizza Salami. Die Pizzen haben uns sehr geschmeckt. Ich hatte mir dann noch eine Bluse und eine Hose gekauft und Stefan Schuhe. Das war letzten Samstag. Stefan ist so ein Schatz," erzählte Verena.

"Letzten Samstag war ich im Kino. Es lief die Tribute von Panem. Es ist ein Fantasy Film, er hat mir sehr gefallen. Wir können uns nachher gegen 16:00 Uhr einen Film auf DVD anschauen, der nicht zu lange geht. Was meinst du, Johanna ? Ist dir das recht ?"

Johanna nickte zustimmend und erwiderte: "Mir ist das recht. Wir können uns heute gerne noch einen Film anschauen. Ich wäre für einen Horrorfilm. Er heißt unbekannter Anrufer und es geht darum, dass eine Babysitterin, die in einem Arzthaus auf die Kinder des Arztes und seiner Frau aufpasst, weil diese ihren Vergnügungen nachgehen. Die Babysitterin wird dabei von einem Stalker belästigt und muss ihn bekämpfen. Was haltet ihr von meinem Vorschlag ?"

Johanna wartete gespannt auf die Antwort. Ihre Freundinnen waren dafür. Nun war 16:00 Uhr gekommen und Johanna holte Coca Cola und viele Tüten Chips hervor. Eine Tüte füllte die junge Gastgeberin in eine Glasschüssel und reichte sie ihre Freundinnen, die vergnügt nach den Chips griffen. Johanna teilte auch Cola für jede Freundin zu trinken aus und legte den Film ein. Gespannt schauten alle sechs Personen den Film und während der Film noch lief, rief Johanna bei der Pizzeria an, die ein paar Straßen weiter entfernt war und nahm Pizzabestellungen von ihren Freundinnen auf. Gegen 17:30 Uhr aßen alle vergnügt ihre Pizza und verabschiedeten sich von Johanna. Johanna räumte noch ihre Wohnung auf und aß noch eine Tüte Chips auf. Sie schaute sich dabei den nächsten Horrorfilm, Blair Witch Project, an. Jetzt war der Tag für Johanna gelaufen, sie freute sich und kuschelte sich auf ihren Sofa gemütlich ein. Gleich würde Frederik, ihr Freund kommen und ihr die Einsamkeit vertreiben.