Geschichte von "1500 - 1920" / Neuzeit

Wissenswertes

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Heinrich VIII Tudor von England

- ab 1491 (Ausklang des Mittelalters, Einklang in die Renaissance, Beginn ab 1517 => Neuzeit)

Die erste Frau von Heinrich VIII war eine Spanierin, die Katharina von Aragorn hieß. Katharina von Aragorn war katholisch und England war bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch streng katholisch im Glauben. Da Heinrich VIII sich nur schwer von seiner ersten Ehefrau Katharina scheiden konnte - weil diese keinen männlichen Erben gebar, was für Herrscher und Reich zu der damaligen Zeit enorm wichtig war - und eben wegen der katholischen Kirche in Rom, löste er die katholische Kirche von England auf und es gab einen Bruch mit der katholischen Kirche in Rom und mit dem Papst. So wurde England eigenständig gläubig. Heinrich der VIII wurde von nun Oberhaupt von seiner eigenen anglikanischen (englischen) Kirche und konnte sich von Katharina von Aragorn scheiden lassen, weil er als König nicht mehr der katholischen Kirche in Rom angehörte. Derweil hatte sich Katharina von Aragorn auch zuvor an den Papst gewendet, aber vergebens, weil wegen der Frau dann das Wort von Heinrich VIII galt. Heinrich der VIII ließ sich wegen seiner zweiten Frau, Anne Boleyn, von Katharina von Aragorn scheiden. Mit Anne Boleyn, die auch zeitgleich Königin von England wurde, hatte Heinrich VIII die beudetende Tochter: Königin Elizabeth I. von England, als Tochter zur Welt gebracht, die 40 Jahre im goldenen Zeitalter regieren sollte.

Ludwig XIV von Frankreich

- ab 1638

Nachdem das neuerbaute Schloss von Versailles von den Adligen bezogen wurde, kam es in dem Schloß zu einer Besonderheit: Bewohner ließen sich den Fingernagel des rechten, kleinen Fingers lang wachsen und man kratzte damit an der Tür von der Person, die man besuchen wollte. Dieses Kratzen ersetzte das heutige Klopfen und es galt als schick.

Napoleon I von Frankreich

- bis 1815

Vor seiner Zeit als Konsul der französischen Republik war Napoleon Bonaparte mit einer Seidenhändlerstochter aus Marseille liiert. Einige Zeit später lernte Napoleon die schöne Josephine de Beauharnais kennen und verließ die Seidenhändlerstocher Desirée Clary. Desirée lernte bald darauf in Paris den Marschall Jean-Baptiste Bernadotte kennen und heiratete ihn auch. Später wurde der Marschall Jean-Baptiste Bernadotte von dem damaligen schwedischen König als eigenen Sohn adoptiert und Jean-Baptiste Bernadotte ging nach Schweden. Der schwedische König nahm an, dass Marschall Bernadotte ein guter Freund von Napoleon Bonaparte war, aber der Marschall war eher sein Feind. Napoleon sah es nicht gerne, dass Bernadotte ging, doch ließ er ihn ziehen. Diese Geschichte spielte sich vor 1815 wieder. Jean-Baptiste und Desirée Bernadotte gründeten die heutige schwedische Dynastie Bernadotte. Das ist die Geschichte.

Elisabeth von Österreich

/ Sissi - ab 1837

Wenn man als Adliger zu Gast an die kaiserliche Tafel von dem Kaiserhof zu Wien eingeladen war, reichte das dargebotene Essen für die Gäste nicht aus, um satt zu werden, selbst wenn es Tafelspitz (österreichische Spezialität) gab. Sissi pickte wenig in ihrem Essen herum und der Kaiser, Franz Joseph, schlang schnell sein Essen in sich hinein. So kam es, dass die Tischgesellschaft sich nach dem Essen, das nur kurz anhielt, noch wo anders in Wien umsah, vielleicht auch im Sacher.