Feiertage und Bräuche

Sankt Martin

Sankt Martin ist ein Fest, dass am 11. November eines jeden Jahres gefeiert wird. Wenn Sankt Martin gefeiert wird, kommt immer eine Gemeinde zusammen und läuft mit Laternen und einem Reiter hoch zu Pferd und in einem roten Mantel gehüllt, durch einen Ort. Dabei werden Sankt Martins Lieder gesungen. Ich war als Kind selbst bei Martinsümzügen dabei gewesen und ich war immer tief von dem Sankt Martin Darsteller beeindruckt gewesen, weil er auf seinem Pferd und Mantel einfach so prächtig gekleidet war.

Die Geschichte von dem heiligen Martin von Tours, dem der 11. November gewidmet ist, wurde irgendwann in den Jahren um 316 / 317 in Savaria geboren. Heute gehört das Gebiet zu Ungarn. Martin von Tours war Soldat und die Geschichte von Sankt Martin spielte im Norden von Frankreich, weil Martin damals dort als Soldat stationiert gewesen war.

An einem kalten Wintertag, mitten im tiefen Winter, ritt Sankt Martin zum Stadttor hinaus. Während seinem Ritt traf Sankt Martin auf einen armen Bettler, der ihn um Kleidung bat. Sankt Martin hatte aber außer seinem Schwert und seinem Mantel nichts mit dabei. So kam Sankt Martin schließlich auf die Idee, seinen Mantel in zwei Teile zu teilen. Den einen Teil gab er dem Bettler und den anderen Teil behielt Sankt Martin für sich. In diesem Teil seines Mantels gehüllt, ritt er schließlich weiter.

Heute ist der Sankt Martin ein wichtiges Fest für unsere Gemeinden und gerade Kinder freuen sich alljährlich auf den großen Sankt Martinsumzug in ihrem Ort.